Ein maßgefertigter Stahl-Glas-Raumteiler von Manufaktur X gliedert Grundrisse ohne tragende Eingriffe - und leitet Tageslicht in Bereiche weiter, die hinter einer Massivwand dauerhaft dunkel blieben. Dieser Leitfaden führt Sie durch alle Planungsparameter: Glaswahl, Sicherheitsglas, Aufmaß, Konstruktionsvarianten, Einsatzbereiche, Pflege und Kosten - damit Ihre Raumtrennwand vom ersten Aufmaß bis zur Montage fehlerfrei entsteht.

Was ist ein Glas-Raumteiler im Industriestil - und wann ist er die richtige Wahl?
Raumtrennung ohne Massivwand und ohne Baugenehmigung
Eine Stahl-Glas-Konstruktion schafft einen definierten Raumabschluss, wo eine gemauerte Trennwand genehmigungspflichtig oder konstruktiv nicht umsetzbar wäre. Das Stahlprofil wird in die bestehende Wandöffnung eingesetzt und verankert - ohne neue tragende Struktur, ohne statische Berechnung, ohne Baugenehmigung. Für Altbau-Sanierungen ist das ein konkreter Planungsvorteil: Die Konstruktion lässt sich rückbauen, ohne die Substanz zu beschädigen.
Serienprodukte aus dem Baumarkt enden meist bei 2.100 mm. Altbauwohnungen in deutschen Großstädten haben im Median lichte Raumhöhen von 2.700 bis 3.200 mm - eine Lücke von bis zu 1.100 mm, die entweder mit einer Blindwand geschlossen oder schlicht ignoriert wird. Raumhohe Stahl-Glas-Konstruktionen nutzen Deckenhöhen bis 3,5 m, ohne die Tragstruktur eines Gebäudes zu berühren. Eingriffe in tragende Wände sind in Altbau- und Loftgrundrissen häufig statisch aufwendig, genehmigungspflichtig oder beides - eine maßgefertigte Raumtrennwand aus Stahl und Glas umgeht dieses Problem.
Tageslichtweiterleitung als Planungsvorteil
In Loft-Grundrissen mit einseitiger Fensterfassade ist Tageslichtweiterleitung kein ästhetisches Detail, sondern ein funktionaler Unterschied. Ein Schlafbereich, der durch eine Glastrennwand vom Wohnbereich abgetrennt wird, erhält weiterhin diffuses Tageslicht - eine gemauerte Wand an gleicher Stelle würde diesen Bereich vollständig vom natürlichen Licht abschneiden. Ankleideräume, Arbeitszimmer oder Flurbereiche profitieren von einer transparenten oder transluzenten Trennwand erheblich. Laut BBSR-Wohnungsmarktprognose entfallen bis zu 70 % des zukünftigen Wohnungsbedarfs auf Umbau und Sanierung von Bestandsgebäuden - in diesen Grundrissen ist die Lichtführung über Glastrennwände häufig die einzige Möglichkeit, innenliegende Räume mit Tageslicht zu versorgen.

Architektonischer Abschluss statt optische Trennung
Ein freistehendes Regal bietet weder Schallschutz noch einen definierten Raumabschluss: Geräusche, Gerüche und Licht wandern ungehindert über, unter und um das Element herum. Eine Stahl-Glas-Konstruktion, bündig in eine Wandöffnung eingesetzt, schließt den Raum tatsächlich ab. Der Unterschied zeigt sich besonders in Küchen-Wohnzimmer-Situationen: Ein Regal trennt visuell, ein Glas-Raumteiler hält Kochgerüche zurück und dämpft Geräusche - ohne den Raum zu verdunkeln. Eine Regalwand mit 182 cm Standardhöhe in einem Raum mit 280 cm Deckenhöhe lässt einen offenen Streifen von fast einem Meter - der Zonierungseffekt verpufft optisch und akustisch.
Grenzen klar benennen
Drei Einschränkungen sollten vor der Planung bekannt sein. Erstens: Ein Glas-Raumteiler ohne Sonderverglasung bietet keinen Brandschutz - wer Brandschutzanforderungen erfüllen muss, etwa in Gewerberäumen, benötigt eine zugelassene Feuerschutzverglasung. Zweitens erreicht Einfachverglasung keinen vollständigen Schallschutz; wer Rw-Werte über 38 dB benötigt, kommt an Isolierverglasung nicht vorbei. Drittens trägt ein Glas-Raumteiler keine Lasten aus der Decke ab - er ist kein Ersatz für eine tragende Wand.
Raumtrennwand-Typen im Überblick: Was trennt wirklich, was dekoriert nur?
Mobile Stellwände und Vorhänge
Mobile Stellwände und Vorhänge lassen sich ohne handwerklichen Aufwand umpositionieren. Dieser Vorteil ist gleichzeitig ihre konstruktive Grenze: Ein Vorhang dämpft Schall kaum messbar. Für temporäre Nutzungen sind sie eine pragmatische Wahl - als dauerhafte Zonierung in Lofts oder Altbauten mit Deckenhöhen über 2.800 mm reichen sie funktional nicht aus. Sie schließen nicht bis zur Decke, Schall passiert ungehindert, ein definierter Raumabschluss entsteht nicht.
Offene Regalwände
Regalwände zonieren einen Raum optisch und schaffen eine visuelle Trennung ohne baulichen Eingriff. Der Unterschied zu einem Innenraum-Raumteiler mit echter Trennfunktion ist konstruktiv, nicht ästhetisch. Als ergänzendes Einrichtungselement sinnvoll - als Ersatz für eine raumtrennende Konstruktion nicht.

Massivholz-Raumteiler
Massivholzkonstruktionen erzeugen einen definierten Sichtschutz und ein warmes Wohnambiente, das Stahl-Glas-Konstruktionen nicht bieten. Sie passen besonders in Wohnbereiche, in denen die Industrieästhetik des Stahls nicht zum Raumcharakter passt. Tageslicht lassen sie allerdings nicht durch - sinnvoll sind sie nur dort, wo beide abgetrennten Zonen ein eigenes Außenfenster haben. Manufaktur X setzt bei Massivholz-Elementen ausschließlich auf die Harthölzer Eiche, Buche und Esche.
Raumhohe Stahl-Glas-Konstruktionen
Stahl-Glas-Konstruktionen schließen den Raum raumhoch ab, erhalten den Tageslichtfluss durch die transparente Verglasung und bieten - mit VSG - wirksamen Schallschutz. Kein anderer Raumteiler-Typ erfüllt alle drei Anforderungen gleichzeitig. Der Stahlrahmen aus pulverbeschichtetem Stahl erlaubt filigrane Profile, die in Lofts und Industriegeschossen die vorhandene Architektursprache verstärken, anstatt ihr zu widersprechen.
| Typ | Schallschutz | Tageslicht | Raumhoher Abschluss | Maßanpassung |
|---|---|---|---|---|
| Vorhang / mobile Stellwand | Kaum | Blockiert | Selten | Nein |
| Offene Regalwand | Nicht vorhanden | Teilweise | Selten | Begrenzt |
| Massivholz-Raumteiler | Gut | Keines | Möglich | Ja |
| Stahl-Glas-Raumteiler (Manufaktur X) | Gut (VSG) | Ja (je nach Glasart) | Ja, bis 3,5 m | Vollständig nach Maß |
Raumteiler oder Lofttür: Welche Konstruktion löst Ihr Trennproblem?
Funktionaler Unterschied: Zonierung oder Trennung auf Abruf
Ein Raumteiler ist eine feste Stahl-Glas-Trennwand ohne bewegliche Teile - er gliedert den Grundriss dauerhaft, ohne Durchgangsfunktion. Eine Lofttür hingegen trennt und verbindet je nach Bedarf: Sie schließt den Raum akustisch und visuell ab, gibt ihn aber auf Wunsch vollständig frei. Beide Konstruktionen entstehen bei Manufaktur X aus demselben Stahl-Glas-System mit identischen Profildetails. Die Grundfrage lautet daher nicht, welches Element besser aussieht, sondern ob Sie einen Bereich dauerhaft abgrenzen oder situativ öffnen möchten.

Wer beim Kauf eines Raumteilers nicht sicher ist, ob er gelegentlich einen Durchgang benötigt, sollte optional einen begehbaren Durchgang - eine Aussparung ohne Tür - von Beginn an einplanen. Eine nachträgliche Änderung an einer bereits montierten Stahl-Glas-Konstruktion erfordert in der Regel die Demontage des Rahmens und eine angepasste Glasscheibe.
Lofttür und Raumteiler als abgestimmte Einheit
Werden Lofttür und Raumteiler von unterschiedlichen Herstellern beschafft, entstehen häufig Materialbrüche: unterschiedliche Stahlprofilstärken, abweichende RAL-Farbtöne oder verschiedene Glasstärken, die optisch als Flickwerk wirken. Manufaktur X fertigt beide als aufeinander abgestimmte Konstruktion - RAL-Farbe, Glasart, Profilstärke und Oberflächenbehandlung lassen sich gemeinsam konfigurieren. Bei kombinierter Bestellung wird beides in einem Liefervorgang geliefert, was Koordinationsaufwand und Terminrisiko reduziert.
Typische Anwendungsfälle im Altbau und Loft
Der feststehende Raumteiler eignet sich für die Zonierung zwischen Ess- und Wohnbereich, wo ein Durchgang weder funktional noch gestalterisch gewünscht ist. Beispiel: In einem Reihenhausumbau in Stuttgart wurde das Erdgeschoss offen gestaltet und der Essbereich mit einem Stahl-Raumteiler in dunklem Rauchglas vom Wohnbereich abgegrenzt - ohne den Grundriss durch eine Wand dauerhaft zu fixieren. Die Lofttür ist die richtige Wahl für Arbeitszimmer, Schlafbereiche oder Ankleideräume, die bei Bedarf vollständig geschlossen werden sollen. Laut Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB, 2023) arbeiten ca. 24 % aller Beschäftigten in Deutschland regelmäßig im Homeoffice - die akustische und visuelle Raumtrennung im Eigenheim ist damit ein dauerhafter Planungsparameter. Stahl-Glas-Konstruktionen korrespondieren architektonisch mit den Materialien, die in Altbauten und Lofts häufig zusammentreffen: Sichtbeton, Holzbalkendecken, Klinker und Stahlfenster.
Wann braucht ein Grundriss einen Raumteiler - und welchen?
Lofts und Industriegeschosse
Lofts und Industriegeschosse teilen ein strukturelles Merkmal: Der Grundriss ist offen, die Deckenhöhe liegt häufig zwischen 3.000 und 3.500 mm, und es gibt keine natürliche Zonierung zwischen Schlafen, Wohnen und Arbeiten. Wer in einem solchen Grundriss einen Schlafbereich abtrennen möchte, ohne den Raumcharakter zu zerstören, steht vor einer Planungsaufgabe, die Standardlösungen nicht lösen. Ein Regalwand-Raumteiler mit 182 cm Höhe wirkt in einem Raum mit 3.200 mm Deckenhöhe wie ein Einrichtungsgegenstand - der ungenutzte Streifen über der Oberkante beträgt mehr als einen Meter.

Altbauwohnungen mit hohen Decken
Gründerzeitliche Grundrisse haben zwei typische Merkmale: Deckenhöhen zwischen 2.800 und 3.200 mm sowie Durchgangszimmer-Situationen, in denen Räume ohne Flur ineinander übergehen. Beide Merkmale machen Standardmaße funktional und optisch unbrauchbar. Ca. 65 % aller Wohnungen in Deutschland wurden vor 1990 gebaut - der überwiegende Teil dieser Grundrisse weist Raumhöhen auf, die mit Konfektionsware nicht sinnvoll zu bespielen sind. Maßfertigung ist in diesen Grundrissen keine Komfortoption, sondern eine technische Notwendigkeit.
Neubauten mit Großraumgrundriss
Offene Wohn-Koch-Essbereiche werden nachträglich zunehmend zoniert. In Neubauten mit Betondecken und glatten Böden ist die Schallübertragung besonders ausgeprägt, weil schallabsorbierende Oberflächen fehlen. Für die Homeoffice-Abtrennung ist Schallschutz die primäre Planungsgröße - und ein Innenraum-Raumteiler aus Stahl und Glas gehört zu den wenigen Lösungen, die Abtrennung und Tageslichtdurchlass gleichzeitig bieten.
Tageslichtfluss als Entscheidungskriterium
Hat die abgetrennte Zone kein eigenes Außenfenster - was in tiefen Grundrissen mit nur einer Außenwand häufig der Fall ist - ist eine Glas-Raumteiler-Wand die einzige Lösung, die dauerhaft künstliche Beleuchtung vermeidet. Der Test vor der Materialentscheidung ist einfach: Wenn die abzutrennende Zone kein eigenes Außenfenster hat, ist Glas keine Gestaltungspräferenz, sondern eine funktionale Notwendigkeit.
Welche Konstruktionsvarianten gibt es - und wann passt welche?
Überblick der Varianten

- Feststehender Raumteiler: Keine beweglichen Teile, vollständig verglast. Geeignet für Trennungen ohne regelmäßigen Durchgang - etwa zwischen Wohnbereich und Arbeitszimmer mit eigenem Zugang. Weil Beschläge und Schlossmechanik entfallen, ist die Festverglasung auch die kostengünstigste Variante.
- Raumteiler mit begehbarem Durchgang: Eine Aussparung ohne Tür ermöglicht den Durchgang, ohne bewegliche Teile. Sinnvoll wenn ein Durchgang gewünscht ist, aber keine schließbare Tür benötigt wird.
- Raumteiler mit festem Seitenteil: Bei breiteren Öffnungen schließt ein festes Seitenteil die Restbreite verglast ab - die Gesamtbreite wird proportional aufgeteilt. Wer eine Öffnung von 1.600 mm schließen möchte, wählt typischerweise ein Seitenteil von 700 mm neben einem 900 mm breiten Durchgang.
- Zweiteiliger Raumteiler: Für breite Öffnungen ohne Seitenteil; zwei Felder schließen die Breite verglast ab, optional mit einem begehbaren Durchgang.
- Raumteiler mit zwei festen Seitenteilen und mittigem Durchgang: Für sehr breite Öffnungen, wenn eine breite Raumfront optisch geschlossen bleiben soll, aber ein schmaler begehbarer Bereich in der Mitte benötigt wird. Beispiel: Doppelhaus-Umbau in Köln, drei Felder, Gesamtbreite 3.600 mm, Stahlprofil RAL 7016 Anthrazitgrau.
- Oberlicht-Erweiterung: Ergänzung oberhalb des Raumteilers für Raumhöhen über 2.400 mm. Das Oberlicht ist kein nachträgliches Zubehör - es beeinflusst Rahmenhöhe und Befestigungspunkte an der Decke und muss von Beginn an eingeplant werden. Eine Nachrüstung nach Einbau des Rahmens ist konstruktiv ausgeschlossen.
Seitenteil als Lösung für breite Öffnungen
Bei Öffnungsbreiten über 1.200 mm wirkt ein einzelnes Feld proportional unausgewogen. Ein festes Seitenteil löst dieses Problem: Die Gesamtbreite wird aufgeteilt, das Hauptfeld bleibt auf ein handhabbares Maß begrenzt, das Seitenteil schließt die Restbreite verglast ab.
Oberlicht bei großen Raumhöhen
Ein Raumteiler, der in einem 3-m-Loft bei 2.100 mm endet, hinterlässt eine unverglaste Wandfläche von fast 900 mm - proportional unfertig und stilistisch unpassend. Ab einer Raumhöhe von 2.400 mm sollte das Oberlicht grundsätzlich in die Planung einbezogen werden. Beispiel Architekturbüro Frankfurt: Besprechungsraum vom Open-Space getrennt, Gesamthöhe 3.200 mm - Hauptfeld 2.400 mm, Oberlicht 800 mm, VSG für mehr Schallschutz, Sichtverbindung zum Open-Space vollständig erhalten.
Fünf Glasarten für den Raumteiler: Welche passt zu welchem Einsatzbereich?

Manufaktur X bietet für Raumteiler aus Glas genau fünf Glastypen an, die sich in Transparenz, Lichtdurchlässigkeit und Sichtschutz grundlegend unterscheiden. Die Glaswahl ist nach Fertigungsbeginn nicht mehr änderbar - klären Sie diese Entscheidung vor dem Abschluss im Konfigurator.
Klarglas: maximale Lichtweiterleitung
Klarglas bietet unverfälschte Durchsicht ohne Tönung oder Struktur. Es ist die richtige Wahl, wenn die Sichtverbindung zwischen zwei Bereichen gewollt ist: Eingangsbereich zum Wohnzimmer, Wohnzimmer zum Garten, Büro zum Flur. Für Schlafzimmer oder Ankleidezimmer gibt es Glasalternativen mit mehr Sichtschutz. Ein Alltagsfaktor, der häufig übersehen wird: Klarglas zeigt Fingerabdrücke, Wasserflecken und Schmutz deutlicher als Milch- oder Strukturglas.
Milchglas: Licht ohne Einblick
Milchglas ist mattiert und streut Licht diffus. Konturen und Bewegungen sind bei direktem Gegenlicht als Silhouette erkennbar, klare Details bleiben verborgen. Geeignet für Bäder, Ankleidezimmer und Küchen-Vorratsräume, wo Privatsphäre und Tageslicht gleichzeitig gefragt sind. Manufaktur X bietet im Konfigurator genau eine Option „Milchglas" - ohne weitere Unterarten oder Abstufungen. Auf matten Oberflächen sind Verunreinigungen weniger sichtbar als auf Klarglas.
Rauchglas und dunkles Rauchglas: abgestufter Sichtschutz
Rauchglas dunkelt leicht ab und eignet sich für Büros, Flure und minimalistische Wohnkonzepte, bei denen ein Sichtschutz gewünscht ist, ohne den Raum vollständig abzuschirmen. In einem Büroausbau in einem ehemaligen Fabrikgebäude in Berlin wurden Rauchglas-Raumteiler eingesetzt, um den Meetingbereich vom Open-Space zu trennen - der industrielle Charakter des Gebäudes blieb erhalten.
Dunkles Rauchglas geht einen Schritt weiter: Die stärkere Abdunkelung erzeugt einen visuellen Abschluss, der auch bei direkter Beleuchtung auf der anderen Seite wirkt. In einem Kölner Schlafbereich wurde dunkles Rauchglas als Raumteiler Glas mit Metallrahmen zur Ankleidezimmer-Abtrennung eingesetzt - in Kombination mit RAL 9005 Tiefschwarz entsteht eine Industrial-Loft-Ästhetik ohne Massivwände.
Strukturglas: Licht mit architektonischem Akzent

Strukturglas ist vertikal geriffeltes Glas. Es verzerrt die Sicht, ohne sie vollständig zu blockieren. Je nach Abstand und Lichtsituation wirkt es mal halbtransparent, mal nahezu blickdicht - mit einem architektonischen Akzent, der sich für Küchen-Abtrennungen und Eingangsbereiche eignet.
Nutzungskontext als Entscheidungsraster
Klarglas eignet sich für Raumteiler zwischen Wohn- und Essbereich, wo Offenheit und Lichtdurchgang ausdrücklich gewünscht sind. Milchglas oder Strukturglas sind die richtige Wahl für Arbeitszimmer und Schlafbereiche mit Sichtschutzbedarf, ohne auf Tageslicht zu verzichten. Wer die Entscheidung ausschließlich nach Optik trifft, übersieht häufig die funktionale Dimension: Klarglas wirkt im Schlafzimmer bei eingeschaltetem Licht nachts wie ein Schaufenster. Beachten Sie außerdem den Pflegeaufwand - Milchglas und Strukturglas sind pflegeleichter, weil Verunreinigungen auf der matten oder strukturierten Oberfläche weniger sichtbar sind.
ESG oder VSG: Welches Sicherheitsglas ist für Ihren Raumteiler richtig?
ESG - Einscheibensicherheitsglas
Einscheibensicherheitsglas (ESG) ist thermisch gehärtetes Glas: stoß- und schlagfester als normales Floatglas, hitzebeständig. Im Bruchfall zerfällt ESG in kleine, stumpfkantige Stücke - die Verletzungsgefahr sinkt gegenüber scharfkantigen Glassplittern erheblich. ESG ist der Standard für Raumteiler im Wohnbereich ohne besondere Sicherheitsanforderungen: Lofts, Büros, Flure, Wohnzimmer-Abtrennungen.
VSG - Verbundsicherheitsglas
Verbundsicherheitsglas (VSG) besteht aus zwei je 3 mm starken Glasscheiben, die durch eine 1 mm elastische Spezialfolie dauerhaft verbunden sind. Bei Bruch haften die Splitter an der Folie - das Glas bleibt weitgehend intakt und öffnet keine scharfkantigen Bruchstellen. Das ist der entscheidende Unterschied zu ESG: VSG versagt nicht schlagartig, sondern hält die Konstruktion auch nach einem Aufprall zusammen. Für größere Glasflächen mit Bodenkontakt, Haushalte mit Kindern und Trennwände in frequentierten Laufrichtungen ist VSG die begründete Wahl. Ein zusätzlicher Nutzen: Die Verbundfolie bietet verbesserten Schallschutz und UV-Filterung. Bei größeren Formaten empfiehlt Manufaktur X generell VSG.
Entscheidungshilfe: ESG vs. VSG im direkten Vergleich

| ESG | VSG | |
|---|---|---|
| Aufbau | Einscheibe | Zwei Scheiben à 3 mm, verbunden durch 1 mm Folie |
| Bruchverhalten | Zerfällt in kleine, stumpfe Stücke | Splitter haften an Folie - Glas bleibt gebunden |
| Sicherheitsaspekt | Reduzierte Verletzungsgefahr | Erhöhter Schutz, Kindersicherheit |
| Einsatzbereich | Wohnbereiche ohne Sonderanforderungen | Haushalte mit Kindern, öffentliche Bereiche, große Formate |
| Zusatznutzen | Stoß-, schlag- und hitzebeständig | Schallschutz, UV-Filterung durch Folie |
| Preis bei Manufaktur X | Identisch - kein Aufpreis für VSG | |
RAL-Farbe und Pulverbeschichtung: jede RAL-Farbe ohne Aufpreis
Das Stahlprofil als gestalterisches Hauptelement
Bei einem Raumteiler Glas mit Metallrahmen im Industriestil ist nicht die Glasfüllung das prägende Element, sondern das sichtbare Profil-Raster aus pulverbeschichtetem Stahl. Die Rahmenfarbe prägt den Gesamteindruck stärker als jeder andere Parameter - unabhängig davon, ob das Glas klar oder mattiert ist.
Manufaktur X beschichtet den Stahlrahmen in jeder RAL-Farbe ohne Aufpreis. Die Pulverbeschichtung erreicht eine Schichtdicke von 60 bis 80 µm - dauerhaft stabil, auch in Küchennähe oder bei wechselnder Luftfeuchtigkeit. RAL 9005 Tiefschwarz ist die mit Abstand häufigste Wahl: Sie betont das Stahlprofil, setzt klare Kontraste und funktioniert in nahezu jedem Einrichtungsstil. RAL 7016 Anthrazitgrau fügt sich in gemischte Materialumgebungen ein, ohne zu dominieren, und harmoniert mit Betonoberflächen und Sichtmauerwerk. RAL 7021 Schwarzgrau harmoniert mit Betonoberflächen bei warmem Kunstlicht. RAL 9010 Reinweiß und RAL 9016 Verkehrsweiß eignen sich für helle, zurückhaltende Konzepte, in denen der Rahmen in den Hintergrund treten soll.
Planungshinweis: Farbchargen bei Mehrfachbestellung
Wer mehrere Raumteiler für ein Projekt plant, sollte alle Elemente in einer Bestellung zusammenfassen. Pulverbeschichtungen werden chargenweise produziert - separate Bestellungen können zu minimalen Farbabweichungen führen, die nebeneinander im Raum sichtbar werden.
Verwechslungsgefahr bei ähnlichen Farbtönen

RAL-Töne weichen auf Monitoren teilweise von ihrer realen Erscheinung ab. RAL 9005 Tiefschwarz und RAL 9004 Signalschwarz sehen auf unterschiedlichen Bildschirmen nahezu identisch aus, sind im Raum unter Tageslicht aber deutlich verschieden. RAL 9011 Graphitschwarz hat unter Kunstlicht einen leichten Blaustich, RAL 9005 wirkt neutraler. Prüfen Sie vorhandene Stahlelemente im Raum - Heizkörper, Fensterkonstruktionen, Treppengeländer - vor der Bestellung mit einem RAL-Fächer. Wer diesen Abgleich überspringt, riskiert Farbbrüche, die sich nachträglich nicht korrigieren lassen.
Sprossenraster: Detailentscheidung mit Raumwirkung
Das Sprossenraster - Anzahl, Teilung und Anordnung der Sprossen - definiert den Charakter eines Raumteilers stärker als die Glaswahl. Ein 4-Feld-Raster wirkt bei einer Öffnung von 2.200 mm Höhe ausgewogen; dieselbe Einteilung in einer 3.000 mm hohen Öffnung ergibt gedrungene, zu breite Felder. Als Orientierung gilt: Felder mit einem Höhe-zu-Breite-Verhältnis zwischen 1,5:1 und 2,5:1 wirken in den meisten Raumsituationen ausgewogen.
Der Konfigurator von Manufaktur X zeigt das gewählte Raster in Echtzeit mit den eingegebenen Maßen. Zusätzlich empfiehlt sich eine physische Probe vor Ort: Papierstreifen in der Breite der Stahlprofile an der Wand fixieren und aus dem normalen Nutzungsabstand von 2 bis 3 m beurteilen.

Typische Einsatzbereiche: Wo Stahl-Glas-Raumteiler genutzt werden
Homeoffice-Abtrennung im Wohnbereich
Laut IAB-Kurzbericht 2023 arbeiten ca. 24 % der Beschäftigten in Deutschland regelmäßig im Homeoffice. Der Bedarf an wirksamen Raumabtrennungen in Wohnungen ist dauerhaft erhöht - und ein Innenraum-Raumteiler aus Stahl und Glas gehört zu den wenigen Lösungen, die Abtrennung und Tageslichtdurchlass gleichzeitig bieten. Typische Konfiguration: festes Seitenteil plus Durchgang, Milchglas für Sichtschutz bei gleichzeitigem Lichtdurchlass, Rahmen in RAL 7016 Anthrazitgrau. Beispiel Einfamilienhaus München: Seitenteil fest plus Durchgang, Gesamtbreite 1.400 mm, Rahmen RAL 7016.
Wohnzimmer und Küche trennen
Offene Grundrisse in Altbauten und Lofts bieten Raumfluss, aber keine Zonierung. Ein Wandteiler für Räume aus Stahl und Glas zwischen Küche und Wohnzimmer löst diesen Widerspruch: Küchengerüche und Geräusche bleiben abtrennbar, das Tageslicht fließt durch beide Zonen, die visuelle Verbindung bleibt erhalten. Klarglas ist hier die Standardwahl - kein Sichtschutz nötig, maximaler Lichtdurchlass. Für Altbauwohnungen mit Durchbruch zwischen Küche und Wohnzimmer kann Milchglas die richtige Wahl sein: Tageslicht gelangt in die Küche, ohne dass vom Wohnzimmer Einblick besteht. Berliner Loft-Beispiel: 6-Feld-Sprossenraster, RAL 9005, Tageslicht aus dem Südfenster erreicht weiterhin den nördlichen Küchenbereich.

Schlafbereich im Loft
In einem Loft trennt ein raumhoher Glas-Raumteiler einen Schlafbereich vom offenen Wohnbereich ab - bei Raumhöhen bis 3.000 mm und mehr, ohne Wandanbindung und ohne die charakteristische Stützenstruktur zu verdecken. Dunkles Rauchglas in Kombination mit RAL 9005 Tiefschwarz erzeugt eine Industrial-Loft-Ästhetik, die auf Massivwände vollständig verzichtet. Beispiel: Loft-Umbau in einer ehemaligen Fabrikhalle im Ruhrgebiet, Gesamthöhe 3.000 mm.
Ankleidezimmer vom Schlafbereich trennen
Milchglas trennt Schlaf- und Ankleidebereich mit Sichtschutz, ohne die Lichtverteilung im Raum zu unterbrechen. Der fehlende Schwenkbereich einer separaten Tür wird direkt als Nutzfläche zurückgewonnen - in Schlafzimmern mit begrenzter Grundfläche ein messbarer Vorteil. Beispiel Penthouse-Sanierung Hamburg: Rahmen bewusst in RAL 9010 Reinweiß gewählt, um das Gesamtbild hell zu halten.
Gewerbe und Büro
Besprechungsräume lassen sich mit einem Stahl-Raumteiler vom Open-Space trennen, ohne die Sichtverbindung aufzugeben. VSG bietet hier zusätzlichen Schallschutz. Beispiel Architekturbüro Frankfurt: Besprechungsraum vom Open-Space getrennt, Gesamthöhe 3.200 mm, VSG, Sichtverbindung vollständig erhalten.
Flur und Diele
Zwischen Diele und Wohnzimmer reicht eine Festverglasung ab ca. 800 bis 900 mm Breite aus, wenn kein zusätzlicher Durchgang benötigt wird - der Durchgang bleibt seitlich frei. Diese Lösung ersetzt einen klassischen Windfang, ohne den Flur optisch zu verkleinern.
Ferienwohnungen und Vermietungsobjekte
Eine Raumteiler-Lösung mit begehbarem Durchgang ermöglicht es, Küche und Wohnbereich bei Bedarf optisch zu trennen und bei Nichtbenutzung vollständig offen zu halten. Für Vermietungsobjekte sind die robuste Pulverbeschichtung und das Sicherheitsglas ein dauerhafter Qualitätsvorteil.
Aufmaß nehmen: So vermeiden Sie Maßfehler im Altbau

Fertigungslogik: Das Maß ist endgültig
Der Raumteiler wird exakt in den Abmessungen gefertigt, die Sie im Konfigurator eingeben. Nach Produktionsbeginn sind Korrekturen nicht mehr möglich. Ein falsch eingegebenes Maß bedeutet Neubestellung, neue Lieferzeit und neue Kosten - das ist keine Besonderheit von Manufaktur X, sondern die Logik jeder Maßfertigung.
Aufmaß-Regel: Drei Messpunkte, kleinstes Maß
Messen Sie die lichte Breite Ihrer Wandöffnung an mindestens drei Stellen: oben, in der Mitte und unten. Ebenso die Höhe: links, in der Mitte und rechts. Als Basis für die Bestellung dient jeweils das kleinste gemessene Maß. Gefertigt wird exakt nach den im Konfigurator eingegebenen Maßen.
Ein konkretes Rechenbeispiel: Sie messen die lichte Breite und erhalten 985 mm oben, 982 mm in der Mitte, 988 mm unten. Basis ist 982 mm. Wer diesen Schritt überspringt und 985 mm eingibt, bestellt ein Element, das an der engsten Stelle der Öffnung um 3 mm zu breit ist.
Altbau-Realität: Öffnungen sind selten rechteckig
In Gründerzeitbauten und Lofts aus ehemaligen Industriegebäuden weichen Wandöffnungen häufig von der Rechteckform ab. Die obere Kante kann um mehrere Millimeter aus der Waage sein, die Seiten laufen leicht nach innen oder außen. Das kleinste gemessene Maß stellt sicher, dass das Element an der engsten Stelle noch passt. Bei Abweichungen über 10 mm zwischen kleinstem und größtem Maß empfiehlt sich der Skizzen-Upload statt der Standardeingabe im Konfigurator.
Sondermaße und Schrägen: Skizze hochladen
Gewölbebögen, Dachschrägen, trapezförmige Nischen - solche Öffnungen lassen sich nicht im Standardkonfigurator abbilden. Zeichnen Sie die Öffnung maßstabsgerecht mit allen relevanten Bemaßungen und laden Sie die Datei über den Skizzen-Upload-Service hoch. Manufaktur X prüft die Machbarkeit und unterbreitet ein individuelles Angebot - ohne Verpflichtung. Ein Dachgeschossausbau in Regensburg mit unregelmäßiger Dachschräge wurde auf diesem Weg als Sonderkonstruktion mit abgeschrägtem Stahlrahmen realisiert. Bei Sondermaßen verlängert sich die Lieferzeit auf 7 bis 8 Wochen gegenüber dem Standard von 5 bis 6 Wochen ab Zahlungseingang.

Anschluss an Wand, Boden und Decke
Beim feststehenden Raumteiler muss der Anschluss an Wand, Boden und Decke sorgfältig geplant werden. Der Stahlrahmen wird in den Untergrund gedübelt - bei massivem Mauerwerk oder Betondecken ist das unkritisch. Bei Leichtbauwänden aus Gipskarton ist die Tragfähigkeit des Untergrundes vorab zu klären; gegebenenfalls ist ein Stahlwinkel zur Lastverteilung einzuplanen. Bestandsfotos der Öffnung zusammen mit einer Skizze helfen Manufaktur X dabei, Besonderheiten wie Laibungstiefe, Stufenversatz oder vorhandene Zargen frühzeitig zu erkennen.
Häufige Planungsfehler und wie Sie sie vermeiden
Fehler 1: Aufmaß nur einmal und in Wandmitte nehmen
Wer das Maß einer Öffnung nur an einer Stelle - meist in Augenhöhe - abnimmt, riskiert Passungenauigkeiten von 15 bis 25 mm. In Altbauwänden sind solche Abweichungen zwischen Oberkante und Unterkante keine Ausnahme, sondern der Regelfall. Messen Sie Breite und Höhe je an mindestens drei Punkten und verwenden Sie stets das kleinste gemessene Maß als Bestellmaß.
Fehler 2: Sprossenraster ohne Proportionsprüfung wählen
Ein Raster, das auf dem Bildschirm stimmig wirkt, kann im Raum gedrungen und unruhig erscheinen, wenn die Öffnungshöhe 3.000 mm beträgt. Proportionen lassen sich am zuverlässigsten mit einer physischen Probe beurteilen: Papierstreifen in der Breite der Stahlprofile an der Wand fixieren und aus dem normalen Nutzungsabstand von 2 bis 3 m beurteilen.
Fehler 3: Rahmenfarbe nur am Bildschirm beurteilen
RAL-Töne weichen auf Monitoren von ihrer realen Erscheinung ab. Den Farbabgleich anhand vorhandener Bestandselemente vorzunehmen ist zuverlässiger - Fensterrahmen, Heizkörper und Türzargen sind geeignete Referenzpunkte.
Fehler 4: Bestellung vor Abschluss der Rohbauarbeiten

Die Lieferzeit beträgt 5 bis 6 Wochen ab Zahlungseingang - bei Sondermaßen bis zu 8 Wochen. Bestellen Sie erst, wenn die Wandöffnung in ihrer endgültigen Form vorliegt und die Maße verbindlich abgenommen werden können. Putzauftrag oder Estricharbeiten können Maße noch verändern. Prüfen Sie außerdem das Wandmaterial: Trockenbauständerwände benötigen eine stabile Unterkonstruktion, um den Raumteiler sicher zu tragen.
Fehler 5: Kein Durchgang eingeplant, obwohl er später benötigt wird
Wer beim Kauf eines Raumteilers nicht sicher ist, ob er gelegentlich einen Durchgang benötigt, sollte diesen von Beginn an als Aussparung einplanen - auch wenn er zunächst nicht täglich genutzt wird. Eine nachträgliche Integration in eine bereits montierte Stahl-Glas-Konstruktion erfordert Demontage, neue Glasscheiben und erheblichen Mehraufwand.
Konfigurator: So berechnen Sie Ihren Festpreis in Echtzeit
Im Konfigurator von Manufaktur X geben Sie Ihre Maße ein, wählen Glasart, Glastyp, RAL-Farbe und Konstruktionsvariante - und sehen den Preis sofort. Jede Änderung wirkt unmittelbar auf die Preisanzeige, ohne nachgelagerten Angebotsprozess. Versandkosten und Lieferzeiten stehen transparent im Warenkorb.
Was den Preis beeinflusst: das individuelle Maß, der gewählte Glastyp, das Sprossendesign und die Komplexität der Konstruktion. Was den Preis ausdrücklich nicht beeinflusst: die Wahl zwischen ESG und VSG - beide Glasaufbauten kosten identisch. Ebenso entstehen keine Aufpreise für RAL-Sonderfarben.
Für Varianten, die im Konfigurator nicht abbildbar sind - nicht-rechteckige Öffnungen, Sondergeometrien, besondere Einbausituationen - laden Sie eine Skizze über den Skizzen-Upload-Service hoch. Manufaktur X prüft die Machbarkeit und unterbreitet ein Angebot, ohne dass Sie sich vorab auf eine Lösung festlegen müssen.
| Produkt | Preis ab | Hinweis |
|---|---|---|
| Lofttür | 13.655 kr | Günstigste mögliche Variante |
| Raumteiler | 26.100 kr | Stahl-VSG, individuelle Breite |
| Großes Regal | 37.760 kr | Massivholz, Stahlgestell, raumhoch |
| Esstisch | 18.645 kr | Massivholz, Stahlgestell |
| Couchtisch | 13.630 kr | Massivholz, Stahlgestell |
| Sitzbank | 12.980 kr | Massivholz, Stahlgestell |
| TV-Board | 18.170 kr | Massivholz, Stahlgestell |
| Rohrregal | 12.565 kr | Modulares Rohrregal |
Kosten und Preisstruktur: Was ein Glas-Raumteiler von Manufaktur X kostet
Die drei Hauptpreistreiber
Drei Faktoren bestimmen den Endpreis. Erstens die Glasfläche: Je größer die Verglasung, desto höher der Glasanteil an den Gesamtkosten. Zweitens die Komplexität der Konstruktion: Eine reine Festverglasung ohne bewegliche Teile oder Durchgang ist günstiger als eine Konstruktion mit mehreren Feldern und begehbarem Durchgang, weil der Fertigungsaufwand geringer ist. Drittens Sondermaße durch nicht-rechteckige Öffnungen oder Dachschrägen: Individuelle Zuschnitte erhöhen den Fertigungsaufwand gegenüber rechteckigen Standardkonfigurationen.
Einordnung ins Preisgefüge
Der Markt für Innenraum-Raumteiler lässt sich in vier Segmente einteilen:
| Segment | Beispiele | Einschränkungen |
|---|---|---|
| Massenmarkt | Standardregale, Konfektionstrennwände | Keine raumhohe Ausführung, kein Sicherheitsglas, Standardmaße |
| Fachhändler konfektioniert | Glas-Stahl-Lösungen vom Fachhändler | Nur Standardbreiten, begrenzte Farbauswahl, keine Maßanpassung |
| Maßfertigung Manufaktur X | Stahl-Glas-Raumteiler nach Maß | Festpreis aus dem Konfigurator, keine Nachkalkulation |
| Lokale Schmiede / Edelmanufaktur | Handwerkliche Einzelanfertigung | Keine digitale Konfiguration, lange Abstimmungszeiten |
Nicht maßgefertigte Raumteiler aus dem Baumarkt sind ab ca. 200 bis 500 € erhältlich. Sie passen jedoch nicht in Öffnungen mit nicht-normgerechten Maßen, bieten keine Stahlrahmen-Konstruktion und werden nicht in der EU gefertigt. Manufaktur X positioniert sich mit individuellen Abmessungen und EU-Fertigung im Premiumsegment - mit dem Vorteil des sofortigen Festpreises aus dem Konfigurator.
Montage und Pflege: Was nach der Lieferung wichtig ist
Montage
Die Montage einer Stahl-Glas-Konstruktion ist handwerklich anspruchsvoll, besonders weil Stahlrahmen präzise ausgerichtet und sicher befestigt werden müssen. Wer keine Erfahrung mit solchen Arbeiten hat, sollte einen Fachbetrieb hinzuziehen - viele Kunden beauftragen einen lokalen Tischler oder Schlosser, der die gelieferten Elemente fachgerecht einbaut. Achten Sie auf die lotrechte Ausrichtung des Rahmens. Bei Leichtbauwänden aus Gipskarton ist die Tragfähigkeit des Untergrundes vorab zu klären.
Reinigung und Pflege des Glases
Verwenden Sie nicht-aggressive Reinigungsmittel und weiche Tücher, um Kratzer zu vermeiden. Klarglas zeigt Fingerabdrücke und Wasserflecken deutlicher als Milch- oder Strukturglas - planen Sie je nach gewählter Glasart den entsprechenden Reinigungsaufwand ein. Achten Sie auf Rahmen und Verbindungsstellen und führen Sie regelmäßige Sichtkontrollen durch.
Reinigung des Stahlrahmens

Die RAL-pulverbeschichtete Stahloberfläche ist auch in Küchennähe oder bei wechselnder Luftfeuchtigkeit dauerhaft stabil. Für die Reinigung genügt ein feuchtes Tuch mit mildem Reinigungsmittel - aggressive Scheuermittel oder Lösungsmittel greifen die Pulverbeschichtung an und sind zu vermeiden.
Weitere Produkte von Manufaktur X
Manufaktur X fertigt neben Raumteilern weitere Produkte maßgefertigt aus hochwertigen Materialien - darunter Lofttüren, Esstische, Couchtische, Sitzbänke und Regale aus Stahl und Massivholz. Eine vollständige Übersicht finden Sie auf der Produktseite von Manufaktur X.
Häufige Fragen zum Glas-Raumteiler (FAQ)
Welche Glasarten bietet Manufaktur X für Raumteiler an?
Manufaktur X bietet genau fünf Glasarten an: Klarglas, Milchglas, Rauchglas, dunkles Rauchglas und Strukturglas. Alle fünf sind im Konfigurator direkt wählbar - es gibt keine weiteren Unterarten oder Abstufungen. Für Milchglas gibt es genau eine Option im Konfigurator.
Was ist der Unterschied zwischen ESG und VSG - und welches kostet mehr?
ESG (Einscheibensicherheitsglas) zerfällt im Bruchfall in kleine, stumpfe Stücke. VSG (Verbundsicherheitsglas) hält die Splitter durch eine Verbundfolie zusammen - die Scheibe bleibt nach einem Bruchereignis weitgehend intakt. Bei größeren Formaten und in Haushalten mit Kindern wird VSG empfohlen. Bei Manufaktur X kosten ESG und VSG identisch - VSG ist kein Aufpreis-Produkt.
Hat der Raumteiler von Manufaktur X eine Tür?
Nein. Der Raumteiler ist eine feste Stahl-Glas-Trennwand ohne Tür, ohne Türanschlag und ohne Scharniere. Optional lässt sich ein begehbarer Durchgang als Aussparung einplanen. Wer eine echte Tür mit Öffnungsfunktion benötigt, wählt die Lofttür von Manufaktur X.
Wie nehme ich das Aufmaß für einen Raumteiler richtig ab?
Messen Sie Breite und Höhe der Öffnung je an mindestens drei Stellen und verwenden Sie stets das kleinste gemessene Maß als Bestellmaß. Gefertigt wird exakt nach den im Konfigurator eingegebenen Maßen. Bei nicht-rechteckigen Öffnungen oder Abweichungen über 10 mm empfiehlt Manufaktur X den Skizzen-Upload-Service.

Welche Holzarten verwendet Manufaktur X bei Massivholz-Produkten?
Manufaktur X verarbeitet ausschließlich die Harthölzer Eiche, Buche und Esche. Andere Holzarten werden nicht angeboten. Als Holz-Finish stehen über 50 verschiedene Beizen zur Auswahl.
Kann ich einen Raumteiler mit Sondermaßen oder Schrägen bestellen?
Ja. Für nicht-rechteckige Öffnungen, Dachschrägen oder ungewöhnliche Geometrien laden Sie eine maßstabsgerechte Skizze über den Skizzen-Upload-Service hoch. Manufaktur X prüft die Machbarkeit und unterbreitet ein individuelles Angebot ohne Verpflichtung. Bei Sondermaßen beträgt die Lieferzeit 7 bis 8 Wochen statt der üblichen 5 bis 6 Wochen.
Wie lange ist die Lieferzeit für einen Raumteiler von Manufaktur X?
Die Standardlieferzeit beträgt 5 bis 6 Wochen ab Zahlungseingang. Bei Sondermaßen oder nicht-rechteckigen Konstruktionen verlängert sich die Lieferzeit auf 7 bis 8 Wochen. Bestellen Sie erst, wenn die Rohbauarbeiten abgeschlossen sind und die Maße verbindlich abgenommen werden können.
Gibt es weitere Informationen oder einen persönlichen Ansprechpartner?
Häufig gestellte Fragen beantwortet die FAQ-Seite von Manufaktur X. Für individuelle Anfragen, Sonderprojekte oder eine persönliche Beratung steht das Team über die Kontaktseite zur Verfügung.




